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Schnarchtherapie mittels Radiofrequenztherapie

Sehr geehrte Patienten,

Schätzungen zur Folge schnarchen in Deutschland zwischen 10- und 20 Millionen Menschen, was nicht nur für den Betroffenen selbst sondern auch für seinen Lebenspartner zu einer echten Belastung werden kann. Schnarchen ist allerdings nicht nur ein soziales Problem sondern auch ein medizinisches Problem, welches in den meisten Fällen durch ein erschlafftes Gaumensegel und/oder ein vergrößertes Zäpfchen hervorgerufen wird.
Bei rund 80% der Schnarcher ist das der Grund für das nächtliche Leiden. Mit Hilfe der Ihnen vom Arzt empfohlenen Radiofrequenztherapie wird – ähnlich wie beim Laserverfahren - überschüssiges Gewebe im Bereich des erschlafften weichen Gaumens reduziert, mit Hilfe einer feinen Doppelnadel wird im Bereich des weichen Gaumens eingegangen, das Gewebe an betroffenen Stellen reduziert und durch Vernarbung gestrafft.

Die Operation dauert lediglich 10 Minuten und kann auch ambulant unter leichter Narkose durchgeführt werden. Im Vergleich zur Laseroperation entwickelt sich keine Hitze – das macht den Eingriff sehr schonend. Mit hochfrequentem Wechselstrom erwärmt er an 3 Stellen ganz gezielt das Gewebe in der Mundhöhle auf ca. 80° Celsius. In den folgenden 4-8 Wochen wird der weiche Gaumen um etwa 5mm schrumpfen.
Die Erfolgsrate ist vergleichsweise sehr hoch. Laut Studien kann bei ca. 70% der behandelten Patienten eine Besserung des Schnarchens erreicht werden – bei mehr als 25% eine vollständige Beseitigung der Schnarchsymptomatik. Die Komplikationsrate ist sehr niedrig, neben Wundheilungsstörungen, Schluckbeschwerden, diskreten Schwellungen und in sehr seltenen Fällen vorübergehende Atemnot , ist die Nachblutungsgefahr äußerst gering.

Manchmal stellt das Schnarchen allerdings ein ganz eigenständiges Krankheitsbild dar, das nicht nur die Gesundheit des Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann. Verursacht Schnarchen starke Atemaussetzer kann dies zu einer verminderten Sauerstoffaufnahme des Körpers und damit zu einer Belastung des Herz-Kreislaufsystems führen (obstruktives Schlafapnoesyndrom). In diesem Fall sind weitere diagnostische Maßnahmen, insbesondere eine Behandlung im Schlaflabor und medizinische Untersuchungen notwendig. Der behandelnde Arzt wird in solchen Fällen ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit Ihnen führen.


Ihr HNO im Zentrum-Team

Dr. med. Christoph Lamm   Dr. med. Albrecht Hofmann   Hannover   2009
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Dr. med. Ch. Lamm
Dr. med. Christoph Lamm


Studium und ärztliche Weiterbildung :
1982 - 1986  Humanmedizin, Universitätskrankenhaus Hamburg Eppendorf
1986 - 1987  Humanmedizin, Medizinische Hochschule Hannover
10/1987 - 09/1988  Praktisches Jahr, Medizinische Hochschule Hannover
09/1988  Europäischer Preis für hyperbaric medicine
01/1989 - 07/1990  Arzt im Praktikum Landeskrankenhaus Stuttgart HNO-Klinik
05/1989  Promotion, Universitätsklinik Ulm mit summa cum laude
08/1990  Approbation
08/1990 - 09/1991  Assistenzarzt Belegabteilung im Friederikenstift Hannover
09/1991 - 03/1992  Assistenzarzt in der Abteilung für Phoniatrie - Pädaudiologie Medizinische Hochschule Hannover mit Lehrtätigkeit in der Schule für Logopädie der MHH
03/1992 - 07/1993  Assistenzarzt Klinikum rechts der Isar, HNO-Klinik
03/1993  Facharztprüfung in München
1993  Niedergelassener Facharzt für Hals- Nase- und Ohrenheilkunde in der Gemeinschaftspraxis mit
Prof. Dr. med. Hans Lamm, Lavesstr. 3A, 30159 Hannover und der Belegabteilung im
Friederikenstift Hannover bis 2007
1996  Belegabteilung im Friederikenstift Hannover Abschluss Weiterbildung (nach alter Facharztordnung) zur speziellen Chirurgie, insbesondere Nasennebenhöhlenchirurgie
01/2000 - 12/2000  Belegarzt mit der o.g. Gemeinschaftspraxis in der Sophienklinik Hannover
01/2001 - 12/2004  Einzelpraxis Lavesstr. 3A, 30159 Hannover und Belegabteilung im Friederikenstift Hannover
seit 01/2005  Partnerschaftsgesellschaft Dr. Ch. Lamm und Dr. A. Hofmann, Lavesstraße 3A, 30159 Hannover mit Belegabteilung im Friederikenstift
seit 2008  Belegabteilung des DRK Krankenhauses Clementinenhaus Hannover
 


Fortbildungen :
Seit 1993  Diverse Fortbildungen u.a. diverse Operationskurse Abschluss der Weiterbildung (nach alter Facharztordnung) zur speziellen Chirurgie
04/1995  Qualitätssicherungsmaßnahmen bei ambulanten Operationen
09/1999  Seminar I und II für med. Begutachtungen im HNO-Bereich
02/2002  Kurs Retrainingtherapie, Bad Arolsen
05/2002  Kurs psychosomatische Grundversorgung Dr. Scheib, Mallorca
10/2002  Aufnahme in das Gutachterverzeichnis bei Berufskrankheiten
03/2004  OP Kurs Chirurgie der Nasennebenhöhlen
10/2004  Management prä- und perioperative Gerinnungsstörungen
11/2004  Tinnitussymposium Berlin
04/2005  Workshop ästhetische Chirurgie
11/2005  Qualitätsmanagement
Regelmäßige Teilnahme an den jährlich stattfindenden Kongressen der Gesellschaft für
HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie
Regelmäßige Teilnahme an den Jahrestagungen des Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Innerhalb der Facharztausbildungen diverse Fortbildungen auf nationalen/internationalen Kongressen, zum Teil mit eigenen Veröffentlichungen und Vorträgen
Diverse Veröffentlichungen in nationalen und internationalen Zeitschriften.
 


Genehmigungen :
07/1993  Zulassung Stimm - und Sprachheilkunde in Form einer Zusatzbezeichnung 07/1993  Erwerb der Fachkunde Sonografie und Röntgen
10/1993  Zulassung als Vertragsarzt
11/1995  Weiterbildungsermächtigung für die Praxis Lavesstr. 3A, 30159 Hannover
07/1997  Zusatzbezeichnung Stimm- und Sprachstörungen
11/1995  Weiterbildungsermächtigung für die Praxis Lavesstr. 3A
12/1996  Genehmigung zur Durchführung von otoakustischen Emissionen
07/1997  Zusatzbezeichnung Umweltmedizin
07/2000  Zusatzbezeichnung medizinische Begutachtungen
03/2000 - 03/2003  Fortbildungszertifikat
10/2002  Aufnahme in das Gutachterverzeichnis bei Berufskrankheiten
07/2004 - 07/2007  Fortbildungszertifikat
05/2005  Zusatzbezeichnung Retrainingtherapie und psychosomatische Grundversorgung
01/2007  Fachkunde im Strahlenschutz
02/2011  Zusatzbezeichnung Audiologe/Neurootologe (BV HNO)
 


Mitgliedschaften :
- Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie
- Bundesverband für Ambulantes Operieren e.V.
- Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V.
- Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands
- NAV Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.

 



 
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Dr. med. A. Hofmann
Dr. med. Albrecht Hofmann


Studium und ärztliche Weiterbildung :
1990 - 1997  Studium der Humanmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle
praktische Ausbildung u.a. in der Universitätsklinik und Poliklinik für
Hals-, Nase-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Prof. Dr. A. Berghaus) und der
Kinderchirurgischen Abteilung des Ostschweizerischen Kinderspitals St. Gallen (Dr. B. Kehrer)
 
1997 - 2000  Arzt im Praktikum und Assistenzarzt im Rahmen der Facharztausbildung an der
Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-, Nase-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Prof. Dr. A. Berghaus)
2000  Verteidigung der Dissertation
2000 - 2005  Tätigkeit in der Praxis für Hals- Nase-, Ohrenheilkunde Prof. Dr. med. Lamm,
Dr. med. Ch. Lamm Lavesstraße 3a,  30159 Hannover
Belegärztliche Tätigkeit in der HNO-Belegabteilung des Friederikenstifts Hannover
 
2003  Facharztprüfung zum Facharzt für Hals-, Nase-, Ohrenheilkunde in Hannover
2005  Gründung der Partnerschaftsgesellschaft Dres. Lamm / Hofmann
Fachärzte für Hals-, Nase-, Ohrenheilkunde
Lavesstraße 3a,  30159 Hannover
 


Genehmigungen :
01/2012  Zusatzbezeichnung Audiologe/Neurootologe (BV HNO)
 


Mitgliedschaften :
- Bundesverband für Ambulantes Operieren e.V.
- Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands
- NAV Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.
- Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V.